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Scheibenkommando in Stuttgart


Im November 2008 hatte sich das Scheibenkommando zum Ziel gesetzt, dem Vizekönig 2007 endlich seine Schützenscheibe zukommen zu lassen.

Die 12 Monate Wartezeit waren abgelaufen – also, auf nach Stuttgart.

Wenke und Tanja hatten den Auftrag, eine entsprechende Bahnfahrt zu organisieren und vorzubereiten, was zum Ergebnis hatte, dass sich neun Personen - das Kommando in Begleitung ihrer Damen unter der Obhut des Oberst - am Samstag um 6.09 Uhr am Bahnhof Celle zur Reise nach Stuttgart trafen.

 

Die Stimmung war gut, trotz Regenwetter. Diese begann sich mit Betreten des Bahnsteiges und der Ankündigung, dass die S-Bahn bereits 10 Min. Verspätung haben sollte – was auch so war – zu verschlechtern.

Diese Verzögerung hatte zur Folge, dass wir zu spät in Lehrte sowie in Hildesheim ankamen. Der dortige IC war natürlich weg, Platzreservierung futsch. Statt 7.25 Uhr ging es um 8.25 Uhr weiter, Gott sei Dank auch mit vernünftigen Plätzen. Letztendlich kamen wir eine Stunde später in Stuttgart (Mittagszeit) an.

Hier eingetroffen, wurden wir von Manfred (Vize 2007) und seiner Frau in Empfang genommen.

 

Unsere Reisemanager versuchten, bei der Bahndirektion Schadensregulierung zu erwirken, was sich als gar nicht so einfach erwies.

Derweil führten wir intensive Gespräche und Besichtigung des Bahnhofes fort.

Am Schalter eingereicht und endlich dran der Hinweis: Gruppenkarten hier nicht, 15 Minuten weg…

Nächster Schalter: Wieder 10 Minuten. Dann endlich aber Ernüchterung: Für die Verspätung gibt es nichts, weil es ein Zubringerzug war. Aber immerhin, Platzreservierungen gab es zurück, Riesenerfolg.

 

Jetzt aber ab zum Vize und dies mit der Straßenbahn. ½ Stunde durch Stuttgart an die Peripherie, schöne Gegend.

Wir ab ins Hotel und in die Uniform geschmissen, dann mit Scheibe auf den Rücken und 10 Minuten Fußmarsch zum Vize.

 

 

Der wartete schon. Haken, Leiter, Sekt – alles war vorbereitet. Wir konnten gleich zur Tat schreiten. Die Nachbarn äugten vorsichtig aus dem Fenster. Es klappte alles, wie am Schnürchen auch ohne Musik, do dass die Vize-Königsscheibe ihren Standort jetzt in der Weilstetterwer in Stuttgart gefunden hat.

 

 

Anschließend wurden wir zu einem deftigen schwäbischen Arbeitsessen beim Vize mit seiner Frau eingeladen. Dies war ausgezeichnet.

 

Die Damen mussten natürlich Ihre Einkaufsneugierde befriedigen während wir Männer einen Frühschoppen vorzogen.

 

Gegen Abend wurde das Studieren der sozialen Einrichtungen unter Leitung unserer Gastgeber bevorzugt. In der Innenstadt angekommen, landeten wir schließlich in einem Bierkeller zu einem gemütlichen Abend, welcher den Abschluss in der Hotelbar fand.

 

 

Nach deftigem Frühstück kurzer Treff beim Vize und dann ab zur Tram, Heimreise war angesagt.

Gut, dass wir früh genug am Bahnhof waren, denn – oh Wunder – unser Zug muss 25 Minuten früher fahren, wehe wer nicht da ist. Baumaßnahmen zwingen zu dieser Maßnahme (Glück gehabt).

Bis Göttingen ging alles bestens und planmäßig, dann nur noch Schritttempo. Durchsage vom Zugführer: es befindet sich eine Suizid gefährdete Person auf den Gleisen, daher so langsam. Das ganze dauerte 25 Minuten. Was zur Folge hatte, dass wir schließlich 50 Minuten später hier und schadlos, Sonntagabend, in Celle einrollen.

 

Unterm Strich betrachtet war es ein sehr schönes und durch die DB auch abwechslungsreiches und ereignisvolles Wochenende. Fahr mal wieder Bahn.

 

Wolfgang Jahnke